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Worauf andere Autoren gekommen sind
neue Spielideen für Stonehenge von Jedermann

Wie unter Neue Autoren ausführlich beschrieben ist, bleibt Stonhenge ein offenes Projekt und jeder kann sich daran beteiligen. Hier werden nach und nach neue Stonehenge Spielregeln veröffentlicht von Hobbyautoren und anderen:

-Artifälschungen, ein Ausgrabungs-Spiel von Sean Fletcher
für 2 Spieler
Sean schreibt:
"Stonehenge wurde als Modellpuppen für druidische Modedesigner gebaut, die auf die Anfertigung sehr, sehr großer Hosen spezialisiert waren. Diese Modedesigner gibt es heute nicht mehr und dieses Spiel handelt nicht von ihnen - das Gleiche gilt für die Hosen. "
Spielziel: Die archäologischen Ausgrabungsteams in Gebiet von Stonehenge stehen alle vor dem Ende. Überall wurde schon gegraben. Alles ist weg. Der einzige Weg, heute noch sein Auskommen zu sichern, ist es, heimlich selber alten Plunder zu vergraben und den Chefinspektor des Museums zu bestechen, diesen Plunder als Fundstücke zu akzeptieren.
Das Ziel ist es, der erste Archäologe zu sein, der es schafft, seinen persönlichen Ruin durch den Verkauf von Plunder als einmalige Artifakte abzuwenden.

-Der Hohe Rat, ein Politikspiel von Volker Hesselmann
für 2 Spieler oder 4 Spieler (2 gegen 2)
Volker schreibt: "Als mir Mike Stonehenge vorstellte, war ich sofort von dem Konzept begeistert. Als ich meinen ersten Prototypen bekam, störte mich, dass es in der Anthologie kein 2er Spiel gab. Als ich Mike dies mitteilte, meinte er bloß: "Dir fehlt eins? Dann erfinde eins!" Und das habe ich dann getan."
Spielziel: Es tagt der Rat der Druiden und ein wichtiger Antrag steht zur Entscheidung. Die Druiden spalten sich in Befürworter und Gegner des Antrags. Nach und nach treffen die Delegierten ihrer Stämme ein, setzen sich an ihren Platz und fangen an mit ihren Nachbarn zu diskutieren und sie von ihrem Standpunkt zu überzeugen oder die gemeinsame Position zu bestärken. In dem Moment, wo eine Seite deutlich mehr als die Hälfte des Ratkreises beherrscht, gilt die Entscheidung als gefällt.

-Erbaut Stonehenge, ein Bauspiel von Dustin D. Trammell
für 3 Spieler oder 4 Spieler
Dustin schreibt: "Nachdem ich Stonehenge gekauft hatte und mir die vielen schon vorhandenen Ideen angesehen habe, war ich am Ende doch davon enttäuscht, dass es noch kein Spiel darüber gab, der den Bau vom ganzen Monument im Mittelpunkt hatte. Als großen Stonehenge-Fan und Hobby-Spieleerfinder sah ich mich durch die Anthologie dazu aufgefordert dieses Projekt selber anzugehen."
Spielziel: Wir befinden uns in der Blütezeit der Druiden. Die einflussreichsten Kulte wollen eine einzigartige Kultstätte errichten: Stonehenge. Während alle zusammen das Monument errichten, versucht jede der beteiligten Gruppen durch den Bau der prächtigsten Elemente aufzufallen. Jeder Spieler spielt einen Kult und versucht, die anderen an Ruhm zu überflügeln.

-Opferroulette, ein Glücksspiel von Jason Bulmahn
für 2 bis 5 Spieler
Jason schreibt: "Als ich zum ersten Mal das Stonehenge Spielbrett sah, dachte ich: das sieht aus wie Roulette. In den nächsten Nächten wurde ich von Träumen geplagt, in denen eine riesige Steinkugel, von bärtigen Männern in Kutten getrieben, in einer groben Bahn um Stonehenge herum rollte und immer wieder in Kuhlen fiel, um die dort abgelegten Opfergaben göttergefällig zu zermalmen. Diesen Traum musste ich einfach in ein Spiel umsetzen."
Spielziel: Die Spieler sind die Götter eines Kults, die versuchen ihren Favoriten zum Hohepriester zu machen. Dazu müssen Sie beim großen Rollende-Steinkugel-Ritual zu den Tagundnachtgleichen die Opfergaben der anderen Druiden zermalmen und die des eigenen Kandidaten unbeschädigt erhalten.

-Rollende Steine, ein Geschicklichkeitsspiel von Tyler Tinsley
für 1 bis 5 Spieler
Tyler schreibt: "Die freundlichen Riesen der Kelten sind seit langem vergessen. Das einzige noch vorhandene Monument, das ihr Existenz belegt, ist ihr Spielplatz: Stonehenge. Im friedlichen Miteinander stellten sie sich dort selbst Aufgaben, die ihre Geschicklichkeit herausforderte. Das letzte Spiel das sie dort spielten bevor sie nach Atlantis aufbrachen war Rolling Rocks und der letzte Kurs ist bis heute erhalten geblieben."
Spielziel: Die Spieler sind keltische Riesen, die zusammen versuchen, in ihrem Lieblingsspiel erfolgreich zu sein. Dafür müssen sie je ein Steinrad durch alle fünf Steintore rollen lassen. Sie verlieren zusammen, wenn sie alle Steinräder eingesetzt haben, ohne das Ziel zu erreichen.

-Stonehenge rockt, Festival-Spiel von Paul Peterson
für 2 bis 5 Spieler
Paul schreibt: "Wer kann an Stonehenge denken, ohne dabei den großen Song von Spinal Tap im Ohr zu haben? Ich kann es auf jeden Fall nicht und deswegen habe ich mich dafür entschieden, ein Spiel über ein Rockfestival in Stonehenge zu entwickeln und dabei an den Spaß gedacht, den es macht, bei Outdoor-Festivals einen guten Sitzplatz zu finden. Ich kann schon die Takte von '...where the demons dwell...' hören…"
Spielziel:
Jeder Spieler kontrolliert eine Gruppe von Konzertfans, die versuchen, die bestmöglichen Plätze zu ergattern. Dabei werden die Besucher um die Trilithen herum gezogen und dabei versucht, sie mit dem Ausspielen von Karten auf gute Plätze zu bringen. Je besser der Platz, desto mehr Punkte bringt er dem Spieler. Derjenige, der zuerst 20 Siegpunkte erreicht, ist der Sieger.

-Trilithen knallen, ein Karambolage-Rennspiel von Nicolas und Volker Hesselmann
für 2 bis 5 Spieler

Im Auftrag von Nicolas: „Als ich Stonehenge in die Finger bekam, hatte ich viel Spaß mit dem Material. Kurze Zeit später saßen die Druiden auf den Trilithen und fuhren auf der “Straße” auf dem Spielfeld im Kreis. Da diese recht eng war, kam es zu einigen gröberen Zusammenstössen. Papa sah mir dabei eine Zeitlang belustigt zu. Dann setzte er sich plötzlich an den blöden Laptop, mit dem ich nicht spielen darf.”
Spielziel: Beim jährlichen Karambolage-Rennen besteigt ein Haufen durchgeknallter, magiebegabter, Druiden ihre Renn-Trilithen und versuchen die ihrer Kollegen zu Klump zu rammen. Dabei ist derjenige erfolgreich, der den Überblick behält, seine Chancen gekonnt wahrnimmt, kein Mitleid zeigt und dabei gut von sich ablenken kann.